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Siemens unterschreibt 20. UMTS-Vereinbarung

Mobilfunkbereich von Siemens zieht nach drei Jahren positives Resümee: Drittgrößter Anbieter von Mobilfunknetzen – Handy-Sparte Nr. 4 im Weltmarkt

Siemens mobileMünchen - Der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile (Siemens mobile) sieht sich gut drei Jahre nach seiner Gründung in einer führenden Position als Mobilfunkausrüster. Weltweit hält Siemens im Bereich Mobilfunkinfrastruktur mit rund 12 Prozent Marktanteil die Position drei im Markt über alle Mobilfunkstandards (Analog, TDMA, CDMA und GSM). Bei den Mobiltelefonen hat Siemens seinen Weltmarktanteil deutlich ausgeweitet und rangiert auf dem vierten Rang; vor vier Jahren belegte Siemens hier noch Platz 8. Erfolgreich hat sich auch das UMTS-Geschäft entwickelt. Hier hat Siemens jetzt mit dem österreichischen Festnetz- und Mobilfunkanbieter tele.ring das mitterweile 20. Lieferabkommen für Netztechnik der dritten Generation unterzeichnet. Mit einer aggressiven Produkt- und Regionalstrategie will Siemens den Erfolgskurs trotz schwierigen Marktumfelds fortsetzen.

Siemens setzt dabei auf den De-facto-Weltstandard für mobile Telekommunikation, GSM, der mit mehr als 824 Millionen Teilnehmern und einem Gesamtmarktanteil von knapp 70 Prozent mittlerweile auf allen fünf Kontinenten angeboten wird. Weltweit hält Siemens im Bereich Mobilfunkinfrastruktur mit rund 12 Prozent Marktanteil die Position drei im Markt über alle Standards (Analog, TDMA, CDMA und GSM) – bei GSM-Infrastruktur alleine sind es weltweit 17 Prozent Marktanteil für das Unternehmen. Im Bereich UMTS – der Evolution von GSM – konnte das Unternehmen die Position als einer der führenden Infrastrukturausrüster im Markt einnehmen und hat bis jetzt bereits über 9000 UMTS-Basisstationen ausgeliefert. Für die größten europäischen Märkte stellt Siemens UMTS-Netzwerke bereit – darunter für Netzbetreiber in Großbritannien, Italien, Spanien, Deutschland und Frankreich.

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Mit Erfolgen in den Zukunftsmärkten Asien sowie Nord- und Lateinamerika konnte Siemens in einem weltweit schwierigen Marktumfeld weiter Boden gut machen. Im wichtigen chinesischen Markt erwartet Siemens von der anstehenden Lizenzvergabe für die Mobilfunksysteme der dritten Generation, darunter die von Siemens angebotenen UMTS-Technologien W-CDMA und TD-SCDMA, zusätzliche Wachstumsimpulse.

In den USA hat es Siemens innerhalb eines Jahres geschafft, seinen Marktanteil für GSM-Mobiltelefone zu verdoppeln. Mit bald elf Modellen bietet Siemens eine der breitesten Modellpaletten von GSM-Handys im US-Markt an. Auch das Geschäft in Lateinamerika entwickelt sich vielversprechend: Die Handy-Fertigung im brasilianischen Manaus läuft auf Hochtouren, denn im Jahr 2002 wurden bereits über eine Million Mobiltelefone für den dortigen Inlandsmarkt gefertigt – doppelt so viele wie ursprünglich vorgesehen. In Brasilien ist Siemens heute bereits eindeutiger Marktführer für GSM-Telefone; mit zwei neuen Modellen erweiterte das Unternehmen vor wenigen Tagen seine Produktpalette und bietet damit das breiteste GSM-Portfolio im Land. Bis 2004 strebt Siemens in Lateinamerika einen Marktanteil von 25 Prozent und einen Platz unter den ersten drei GSM-Lieferanten der Region an.

Mit der Adressierung von nahezu allen Marktsegmenten im GSM-Bereich möchte Siemens den Markt im Endgerätebereich beleben: Mit den kürzlich vorgestellten Geräten werden es insgesamt bald über 30 verschiedene Modelle sein – vom sprachorientierten Handy bis hin zum multimediafähigen Smartphone. Weniger durch reine Betonung der technischen Ausstattung als vielmehr durch außergewöhnliches Design als Differenzierungsmerkmal will Siemens neue Kundengruppen gewinnen. Dieser Strategie folgend bedient das Unternehmen mit der Marke "Xelibri“ seit kurzem ein völlig neu geschaffenes Segment im europäischen und asiatischen Markt: das Handy als modisches Accessoire. Siemens belegt bei den Handys (über alle Standards hinweg) weltweit den vierten Rang – in Europa den zweiten Platz.

"Wir sind mit dem Erreichten der letzten drei Jahre durchaus zufrieden, aber wir wollen weiterhin wachsen und den Mobilfunkmarkt beleben. Deswegen werden wir zukünftig nicht mehr nur als bloßer Lieferant, sondern als pro-aktiver Partner und Berater der Mobilfunkbetreiber agieren“, so Rudi Lamprecht, Mitglied des Vorstands der Siemens AG. "Dabei soll sich unsere enge Zusammenarbeit insbesondere auf den Ausbau der Datendienste wie Messaging, Entertainment, Payment, Location sowie Multimedia Services auswirken.“

Quelle: Siemens mobile

Über Siemens mobile:

Der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile (Siemens mobile) deckt das komplette Mobilfunkgeschäft mit Endgeräten, Netzwerk-Infrastruktur und mobilen Anwendungen ab. Bei den Endgeräten reicht das Produktspektrum von Mobiltelefonen und drahtlosen Übertragungsmodulen über mobile Organizer bis hin zu schnurlosen Telefonen sowie Produkten für Wireless Home Networks. Bei der Infrastruktur umfasst das Angebot GSM, GPRS und 3G Netzwerktechnik von Basisstationen über Vermittlungstechnik bis hin zu intelligenten Netzwerken, z.B. für Prepaid-Dienste. Das Angebot an mobilen Anwendungen besteht aus End-to-end-Solutions wie z.B. Messaging, ortsabhängigen Diensten oder Lösungen für mobiles Bezahlen. Im Geschäftsjahr 2002 (30. September) erzielte der Bereich einen Umsatz von 11 Mrd. EUR und beschäftigte weltweit rund 28.600 Mitarbeiter.

Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Siemens beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Siemens ist weder geplant noch übernimmt Siemens die Verpflichtung dazu.

eingesandt von: Terhi Varkila am 14.04.2003 11:27 Uhr

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