Schöne weiße Strände, romantische Abende. Persönliche Fotogrüße oder ein persönliches Gespräch aus dem Ausland - dank Kamera-Handy und MMS ist das kein großer Aufwand. Schade nur, dass die hohen Preise häufig im nachhinein die Urlaubsfrische verderben.
In den beliebtesten Reisezielen bieten Netzbetreiber den MMS-Service an.
Fotogrüße aus dem Urlaub per MMS haben ihren Preis. Verschiedene Länder - eine große Anzahl an Tarifen.
Bei grenzüberschreitenden Mobilfunk-Telefonaten fallen zweifache Gebühren an: im deutschen und im ausländischen Netz. Auch wenn man angerufen wird, entstehen Kosten: Der Handybesitzer muss die im Auslandsnetz anfallenden Kosten tragen. Der Anrufer trägt nur die Gebühren im deutschen Netz. So zahlt der angerufene Handybesitzer im europäischen Ausland je nach Ort und Handyanbieter zwischen ca. 0,60 und 1,75 Euro pro Minute.
In vielen Ländern zahlen Sie zumindest bis zum 30.09.2003 nur die innerdeutschen MMS-Gebühren. Doch bei den gewohnten Inlandsgebühren für den Versand bleibt es nicht. Egal, ob Sie eine Fotobotschaft verschicken oder empfangen: Abhängig von der Größe der Nachricht fallen zusätzliche Kosten an. So zahlen Sie für jedes übertragene KB einen Aufschlag.
Seit dem 01.07.2003 fallen in einigen Ländern/Netzen zusätzlich noch der MMS-Preis des ausländischen Netzes für den Versand und ein 25-prozentiger Roamingaufschlag an: Des Weiteren werden Sie ab dem 01.07.2003 auch für den Empfang einer Fotonachricht zur Kasse gebeten.
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Anbieter |
Datenvolumen-Ziel |
Preis pro MMS |
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bis 30 KB über 30 bis 100 KB |
0,39 € 0,99 € |
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andere deutsche Mobilfunknetze: bis 30 KB über 30 bis 100 KB |
0,59 € 1,29 € |
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bis 30 KB über 30 bis 100 KB
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0,39 € 0,99 € |
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andere deutsche Mobilfunknetze: bis 30 KB über 30 bis 100 KB |
0,59 € 1,29 € |
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bis 30 KB Über 30 KB bis 100KB |
0,39 € 0,99 € |
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andere deutsche Mobilfunknetze: bis 30 KB über 30 bis 100 KB |
0,59 € 1,29 € |
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bis 30 KB Über 30 KB bis 100KB |
0,39 € 0,99 € |
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andere deutsche Mobilfunknetze: bis 30 KB über 30 bis 100 KB |
0,59 € 1,29 € |
Dabei ist die Preisgestaltung so unterschiedlich, wie die Anbieter selbst.
Manche Anbieter zeigen sich recht großzügig und andere wiederum kassieren nicht nur für das Senden, sondern auch für das Empfangen der MMS. Da die Netzbetreiber oft mit verschiedenen Anbietern Roaming-Abkommen abgeschlossen haben, unterscheiden sich die Preise je nach Netz. Bis zu 50 Prozent kann man durch die richtige Wahl des ausländischen Providers sparen, denn die automatische Netzauswahl muss nicht immer auch die günstigste sein. Außerdem fällt bei einigen Anbietern auch noch ein Volumenabhängiger Aufschlag an und die Mailbox verursacht auch nicht zu vergessene Kosten, die viele Nutzer nicht beachten.
Angesichts dieser Gebühren scheint es ratsam, in solchen Fällen besser auf die Fotogrüße zu verzichten. Wem der Anruf als Alternative zu teuer ist, der sollte die SMS als billigen Urlaubsgruß ins Auge fassen. Und wer nicht auf den individuellen Fotogruß verzichten möchte, dem empfiehlt sich die MMS-Postkarte als kostengünstiger Ausweg - zumindest während der Einführungsphase.
Dabei sind die Vodafone-Kunden. Noch gut bedient. Ihr Netzbetreiber verlangt bis auf weiteres nur in fünf Ländern einen Aufschlag.
Und seit dem 1 Juli 2003 bis zum 1. September 2003 von 21 bis 22 Uhr ist bei Vodafone „Happy Hour“. In bestimmten Ländern Sparen Sie jetzt 50 % beim Telefonieren!
Egal ob mit Laufzeitvertrag oder mit Prepaid-Handy.
• In ganz Deutschland: national ins Festnetz und ins deutsche Vodafone-Netz
• Im Urlaub: aus den Vodafone -Partnernetzen in fast ganz Europa nach Deutschland telefonieren
Diese Länder sind:
Gute Vorbereitung hilft Ärger und böse Überraschungen zu vermeiden.
Ob T-Mobile Xtra, Vodafone Callya, E-Plus Free & Easy oder O2-Loop - mit der Prepaid-Karte bleiben Sie inzwischen auch in fremden Gefilden mobil. Trotzdem müssen Sie im Vergleich zu Vertragskunden immer noch Abstriche machen.
So bieten alle Netzbetreiber mittlerweile, in unterschiedlichem Umfang, Prepaid-Roaming. Dieser Service wird weiter ausgebaut. Prepaid-Telefonierer müssen allerdings weiterhin mit Einschränkungen leben.
Der Anruf von zu Hause kann Ihnen teuer zu stehen kommen, wenn Sie angerufen werden.Sie werden trotzdem zur Kasse gebeten. Grund: Der Anrufer kann nicht wissen, wo Sie sich gerade mit Ihrem Prepaid-Handy aufhalten. Deshalb stellt Ihr Netzbetreiber Ihnen die Auslandskosten in Rechnung: Bei hohen Gebühren lohnt sich der Hinweis an die Daheimgebliebenen, sich nur auf die allernötigsten Anrufe zu beschränken. Haben Sie die Rufumleitung auf die Mailbox eingestellt und nehmen einen Anruf nicht entgegen, zahlen Sie gleich mehrfach.Genau so für das ankommende Gespräch im Ausland
Je nach Reiseland und Prepaid-Karte zahlen Sie für einen Anruf nach Deutschland zwischen 0,99 und 3,54 Euro für die Gesprächsminute - und das bei ungünstigen Abrechnungstakten. Zudem fallen auch für den SMS-Versand bis zu 0,99 Euro pro Nachricht an.
Ein kleiner Gruß aus dem Urlaub - warum nicht per SMS? Das ist fast immer günstiger und immer schneller als eine Postkarte zu schicken
eingesandt von: Arne Oberdieck am 16.07.2003 11:56 Uhr
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