1.10.2002
Nachdem die österreichische Mobilkom letzte Woche ihr UMTS-Netz in Betrieb genommen hat, wird in London auch das UMTS-Netz des Netzbetreibers Hutchison 3G starten.
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Zur Verfügung stehen vorerst 1.000 Endgeräte des japanischen Herstellers NEC, die sowohl im herkömmlichen GSM-Netz als auch im neuen UMTS-Netz arbeiten. Die UMTS-Handys werden allerdings nur an Hutchison-Mitarbeiter verteilt.
Es ist ein Start ohne Trompeten und Fanfaren, noch nicht einmal eine Pressemitteilung hat Hutchison veröffentlicht. "Es gibt keinen Big Bang. Wir machen das vorsichtig, Schritt für Schritt. Wir wollen auf jeden Fall
vermeiden, dass die ersten Kunden von technischen Problemen verschreckt
werden", sagte ein Hutchison-Sprecher der "Süddeutschen Zeitung".
Dem ersten Schritt sollen schnell weitere folgen: Beinahe gleichzeitig mit der Markteinführung in Großbritannien erfolgt der Start in Italien. "In wenigen Wochen" werde man in beiden Ländern die ersten Geräte an externe Nutzer abgeben. Und bis
Jahresende stünden für die beiden Kernmärkte 100.000 Endgeräte von NEC und Motorola zur Verfügung.
Auf eine Prognose, wie viele zahlende Kunden Hutchison 3G bis Ende des Jahres haben wird, will sich das Unternehmen nicht festlegen. Abhängen wird dies vor allem von der Preisgestaltung, die jedoch noch nicht feststeht: "Wir wissen ja noch nicht, wofür die Kunden die neue Technik verwenden werden", heißt es dazu beim UMTS-Anbieter.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
eingesandt von: Sylvia Truppner am 02.10.2002 08:45 Uhr
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