Außerdem zeigt die Studie, dass sich das Wachstumstempo des
Prepaid-Marktes verlangsamen wird. Dies gilt vor allem für Nord- und
Westeuropa. Um die Einnahmen aus dem Prepaid-Servicebereich weiterhin
erhöhen zu können, müssen sich Anbieter sowohl auf eine wachsende
Inanspruchnahme der Prepaid-Dienste als auch auf die Entwicklung
neuer Möglichkeiten zur Neukundenwerbung konzentrieren.
Insgesamt befragte AMS 45 europäische Mobilfunkanbieter über
zukünftige Entwicklungen im dynamischen Prepaid-Markt, um den
Einfluss von neuen wertschöpfenden Service-leistungen auf die
Einnahmen aus dem Prepaid-Servicebereich zu ermitteln.
Die Studie zeigt:
* Bis zum Jahr 2003 werden Prepaid-Kunden etwa 70% der
Gesamtkundschaft ausmachen und damit den Mobilfunkmarkt dominieren.
Da die Einnahmen aus dem Prepaid-Bereich niedriger sind als aus dem
Bereich der Vertragskunden, machen Prepaid-Kunden einen niedrigeren
Anteil (46%) der Gesamteinnahmen aus.
* Mobilfunkunternehmen, die neue technologische Dienste anbieten
(WAP, m-banking, erweiterte Kundenbetreuung), erzielen
durchschnittlich höhere Einnahmen pro Kunde.
* Mit der Einführung der GPRS-Technologie 2001 wird das
Servicespektrum um viele neue Dienste, wie z.B. Onlinespiele oder
Reservierungen, erweitert. Über 60% der Mobilfunkanbieter wollen bis
Ende 2003 auf UMTS basierende Prepaid-Dienstleistungen einführen.
* Diese wertschöpfende Prepaid-Serviceleistungen der "neuen
Generation" bestimmen künftig die Gewinne aus dem Mobilfunkbereich.
Bis zum Jahr 2003 machen sie bis zu 15% der Gesamteinnahmen aus.
Erfolgreiche Anbieter werden eine ausgewogene Produktpalette
anbieten, die Finanz-, Unterhaltungs-, Informations-und
m-commerce-Dienste beinhaltet.
* Kundenberatungsprogramme haben einen großen Einfluss auf
künftige Einnahmen aus dem Prepaid-Bereich. Die Mobilfunkindustrie
erwartet einen Anstieg von durchschnittlich 6% als Folge von
Kundenbetreuungsmaßnahmen.
Andreas Seeger, Vice President AMS Deutschland, sagt dazu:
"Anfangs positionierten Mobilfunkanbieter Prepaid-Serviceleistungen
als geringwertiges Produkt um mehr Neukunden anzuziehen. Um weiterhin
steigende Einnahmen in einem gesättigten Markt zu erzielen, müssen
sie sich nun bemühen, dieses Produktimage zu ändern. Neue
wertschöpfende Leistungen und Maßnahmen der Kundenbetreuung werden
eine entscheidende Rolle bei der Erhöhung von Einnahmen im
Prepaid-Bereich spielen."
Über AMS
American Management Systems (AMS) ist eine internationale
Unternehmens- und IT-Beratungsgesellschaft, die ihren Kunden hilft,
Kosten zu senken, Umsätze zu steigern und Marktanteile zu vergrößern.
AMS verbindet analytischen, prozessbezogenen und technologischen
Sachverstand mit industrieller Expertise zu Beratungslösungen, die
Kunden entscheidende Wettbewerbsvorteile bieten.
Das 1970 gegründete Unternehmen mit dem Hauptsitz in Fairfax,
Virginia, beschäftigt 8.750 Angestellte in weltweit 51
Niederlassungen.
Der europäische Hauptsitz befindet sich in Den Haag und weitere
Firmenniederlassungen in elf europäischen Ländern. Im Jahr 2000
erzielte das an der Nasdaq notierte Unternehmen einen Umsatz von 1,28
Milliarden Dollar. AMS wird in Deutschland an den Börsen Berlin und
München gehandelt (WKN 866278). Weitere Informationen zu AMS stehen
im Internet unter
www.ams.com zur Verfügung.
Quelle: AMS