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Studie von Ericsson: Mobile Zahlungssysteme

Mobile Zahlungssysteme werden sich stufenweise durchsetzen - Eine neue Studie von Ericsson analysiert Status Quo, Chancen und Erfolgskriterien von M-Payment

Ericsson definiert und gestaltet die Zukunft des mobilen Internet und der multimedialen Breitbandkommunikation und stattet seine Kunden mit den führenden Technologien aus. Ericsson bietet seine innovativen Produkte in mehr als 140 Ländern an.

Die gerade ersschienene Studie besagt, das Interesse an mobilen Bezahlmöglichkeiten von allen Seiten begrüßt wird, sowohl von den Kunden sowie den Finatzinstituten.

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Experten sind sich sicher das sich die ses Bezahlsystem durchsetzen wird. Die Voraussetzung dafür ist allerdings eine einfache, praktische und weitverbreitete Payment Lösung, die von allen unterstützt wird.

Es wurden viele Unternehmen in verschiedenen Branchen dazu befragt, Themen waren Erfahrungen, Aussichten und Erfolgskriterien für das Mobile- Paying. Viele bevorzugen nach wie vor die Kreditkarte.

'Je weniger am mobilen Bezahlen neu ist, desto höher die Erfolgschanchen', so Thorsten Günnewig, Senior Project Manager Ericsson. 'Die Möglichkeiten des M-Payment werden nur dann angenommen, wenn die Systeme keinen zusätzlichen Aufwand für die Händler verursachen. Der Nutzer muss auf einfache, bereits gelernte Anwendungsmuster zurückgreifen können.' Ein weiteres Ergebnis der Studie: 65 Prozent der befragten Kunden bringen einer Abrechnung der mobilen Zahlung über das Girokonto oder über Kreditkarten größeres Vertrauen entgegen als einer Fakturierung über die Telefonrechnungen (sechs Prozent).

Entscheidend sind deshalb branchenübergreifende Kooperationen mit dem Ziel eines einheitlichen massenmarktfähigen Standards für die mobile Bezahlung. So ist eine Kooperation der Banken und Kreditkarten-Anbieter mit den Telekommunikationsgesellschaften denkbar, im Rahmen derer komfortable Zahlungswege über das Mobiltelefon angeboten werden.

Die Studie gibt Empfehlungen für eine erfolgreiche Markteinführung: Die Einführung könnte entsprechend der Weiterentwicklung der technischen Voraussetzungen in drei Phasen erfolgen:

Phase 1 :sollte man Inhalte aus dem mobilen Internet (sei es über WAP, GPRS, MMS) mobil bezahlen können.

Phase 2: sollten Micropayments insbesondere im Internet mobil bezahlbar sein, wie z.B. Gebühren für einzelne Internetseiten, Nutzung von Archiven etc.

Letztlich sollte dann alles mobil bezahlt werden können, also auch den Kaufpreis für ein Buch, eine CD, einen Gebrauchtwagen oder für Möbel. Denkbar wäre es dann, dass man Micropayments über die Handyrechnung belastet bekommt und größere, mobile Zahlungen über die Kreditkarte oder das Girokonto abgerechnet werden.

Quelle: Pressrelations

eingesandt von: Sylvia Truppner am 21.08.2002 18:39 Uhr

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