Der Umsatz der Gruppe stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 53 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2001: 6,0 Milliarden Euro). Gleichzeitig erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 86,1 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro (1. Halbjahr: 1,4 Milliarden Euro), die entsprechende EBITDA-Marge kletterte von 23 auf 28 Prozent. Die Zahl der Kunden wurde um knapp 20 Prozent von 48,0 auf 57,5 Millionen gesteigert. Davon entfielen 47,5 (41,8) Millionen Kunden auf die Tochtergesellschaften und Mehrheitsbeteiligungen in Deutschland, den USA, Großbritannien, Österreich und tschechische Republik. Die Beteiligungen in den Niederlanden, Polen und Russland zählten per 30. Juni rund 10 Millionen Kunden, 3,7 Millionen mehr als ein Jahr zuvor.
VoiceStream
Die US-Tochter VoiceStream blieb auch im 2. Quartal des laufenden Jahres einer der Hauptträger des Kundenwachstums. Trotz einer rückläufigen Prepaid-Basis (-166.000 im Q2/02) stieg die Kundenzahl um 526.000 auf nunmehr mehr als 8 Millionen, das sind 2,1 Millionen oder knapp 35 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mit 282 Millionen Euro konnte VoiceStream erstmals ein positives Halbjahresergebnis beim EBITDA erreichen.
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Der Umsatz von VoiceStream im 1. Halbjahr 2002 betrug knapp 2,8 Milliarden Euro. Der Vertragskundenanteil liegt nunmehr bei 80 Prozent, der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde reduzierte sich gegenüber dem 1. Quartal des laufenden Jahres lediglich aufgrund der Wechselkursentwicklung von 52 auf 51 Euro. Auf Dollarbasis war hingegen ein leichter Anstieg zu verzeichnen.
T-Mobile Deutschland
Die Gesamtkundenbasis der T-Mobile Deutschland lag Ende des 1. Halbjahrs 2002 bei 23,3 Millionen Kunden. Dies entsprach einer Steigerung gegenüber dem Ende des 1. Halbjahres 2001 von rund 1,2 Millionen oder fünf Prozent. Der Marktanteil im Vergleich zur Vorjahresperiode konnte um etwa einen Prozentpunkt auf rund 41% gesteigert werden. Der Anteil der Vertragskunden an der Gesamtkundenbasis lag Ende des 1. Halbjahres 2002 bei knapp 47 Prozent. Beim Umsatz des 1. Halbjahres konnte T-Mobile Deutschland gegenüber der Vergleichsperiode 2001 um rund 9 Prozent auf mehr als 3,7 Milliarden Euro (Vorjahr 3,4 Milliarden) zulegen.
Das EBITDA in Deutschland erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode 2001 um rund 44 Prozent auf über 1,5 Milliarden Euro (Vorjahr 1,1 Milliarden Euro). Damit stieg die EBITDA-Marge von 31,4 auf 41,3 Prozent. Diese Verbesserung ist auf eine weitere Reduzierung der Kundenakquisitionskosten, Effizienzsteigerungen und ein rigides Kostenmanagement zurückzuführen. Die durchschnittlichen Akquisitionskosten pro Teilnehmer lagen insgesamt bei 93 Euro, wobei sie sich für Vertragskunden mit 165 Euro und bei Prepay-Kunden mit 32 Euro niederschlugen. Im ersten Halbjahr 2001 lagen die durchschnittlichen Akquisitionskosten noch bei 131 Euro pro hinzugewonnenem Teilnehmer.
T-Mobile Europa
T-Mobile UK konnte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich Teilnehmer hinzugewinnen. Auch beim Umsatz konnte T-Mobile UK im ersten Halbjahr deutlich zulegen. T-Mobile Austria wies weniger Kunden auf, was auf eine Bereinigung des Prepaid-Kundenstamms zurückzuführen ist. Der Umsatz blieb nahezu konstant. T-Mobile in der tschechischen Republik konnte den Teilnehmerbestand gegenüber dem Vorjahr um mehr als 40 Prozent ausbauen.
Joint Ventures
Außerordentlich erfreulich entwickelten sich auch die Kundenzahlen bei den Minderheitsgesellschaften in den Niederlanden (Ben), Polen (PTC) und Russland (MTS).
T-Mobile Finanzvorstand Thomas G. Winkler sagte: "Die kontinuierliche Verbesserung aller wichtigen Finanz-Parameter beweist, dass wir sowohl in den USA wie auch in Europa auf dem richtigen Weg sind. Wir konnten auch im 2. Quartal belegen, dass sich Kundenwachstum und Steigerung der Profitabilität sehr wohl miteinander vereinen lassen."
Quelle: T-Mobile
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eingesandt von: Terhi Varkila am 27.08.2002 11:26 Uhr
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