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T-Mobile in den USA: Drahtlos ins Internet

US-Bürger nehmen das Angebot des T-Mobile HotSpot-Netzwerkes gerne an: Der drahtlose Breitbandzugang in den Starbucks-Cafes entwickelt sich nicht nur in den Großstädten zu einem angenehmen und wichtigen Bestandteil im Alltag der Amerikaner.

Hotspots oder öffentliche W-LANs sind in den USA weniger häufig anzutreffen, als in Europa oft angenommen. Tatsächlich ist T-Mobile der einzige Provider, der ein so schnelles Internet-Zugangsnetz öffentlich anbietet. Rund 2100 solcher Zugänge sind aktuell online quer durch die USA in den trendigen Kafeehäusern von Starbucks, auf Flughäfen und bald auch in Buchhandlungen von Borders.

HotspotHotspots werden als Novität betrachtet. Tagsüber trifft immer noch auf staunende Gesichter und neugierige Blicke, wer mit seinem Notebook oder PDA im Internet surft. Wer allerdings am frühen Morgen sein Frühstück bei Starbucks einnimmt, trifft zahlreiche Breitband-Surfer an. "Das Hotspot-Angebot wird vor allem von Pendlern genutzt", sagt Tiffany Wesley, Managerin des Starbucks in Geneva, einem Vorort von Chicago. "Wir haben hier jeden Tag gut drei Dutzend Leute, die vor der Zugfahrt in die Stadt mit ihrem Notebook oder PDA ihre E-Mail checken oder Nachrichten lesen. Manche Leute bleiben bis zu 45 Minuten hier."

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Viel schneller unterwegs
Wie etwa Brett Hart: Der Grafik-Designer nutzt den Hotspot für seine Arbeit. "Zwischen Kundenbesuchen, kann ich hier abseits meines Büros ununterbrochen weiterarbeiten." Hart begrüßt das Angebot und hat seinen alten Handy-Internet-Zugang eines anderen US-Providers zugunsten des T-Mobile Hotspots eingetauscht: "Finanziell kostet mich das in etwa das gleiche, per Hotspot bin ich allerdings viel schneller unterwegs, als wenn ich mich immer wieder per Handy einwählen müßte." Welchen Stellenwert der Hotspot für ihn inzwischen einnimmt, zeigt seine Bereitschaft, sogar den aktuellen Mobilfunk-Provider dafür aufzugeben: "Wenn T-Mobile einen Handy-Vertrag inklusive einer Hotspot-Flatrate anbieten würde, würde ich sicherlich sofort wechseln."

Immer up to date
Während Hart als Langzeitsurfer noch eher die Ausnahme ist, ist der Wert des kostenlosen Breitbandzugangs für Geschäftsleute keine Frage mehr. "Geschäfts-Treffen am Mittag sind hier schon Business as usual", erklärt Wesley. "Lokal ansässige Firmenmanager treffen sich hier regelmässig zu Online-Präsentationen am Notebook." So nutzt etwa auch Michael Flannigan, Wireless Manager von Hewlett-Packard, das Cafe als Boxenstopp für Emails und Nachrichten. Flannigan ist wie zahlreiche andere US-Bürger in Suburbias (Vororte) Opfer einer häufig als willkürlich bezeichneten Breitbandpolitik von Telefonkonzernen und muss sich zu Hause mit einem langsamen Modemzugang benügen. Der T-Mobile Hotspot ermöglicht ihm dagegen, immer up to date zu sein.

Quelle: Telekom  

eingesandt von: Terhi Varkila am 13.02.2003 09:37 Uhr

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