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T-Mobile International mit positivem Ergebnis für das erste Halbjahr

T-Mobile Deutschland bei Teilnehmerwachstum unangefochten an erster Stelle

T-Mobile InternationalT-Mobile International hat im zweiten Quartal 2003 seine Ergebnisse erneut deutlich steigern können. So wuchs die Kundenzahl insgesamt um 19 Prozent im Vergleich zum 30. Juni des Vorjahres, dabei entfielen auf Europa 14 Prozent, auf die USA 43 Prozent. Der Anteil der Laufzeit-Vertragskunden liegt nun konzernweit bei rund 48 Prozent. In konkreten Zahlen ausgedrückt steigt die Zahl der Kunden in den Mehrheitsbeteiligungen der T-Mobile International auf 56,5 Millionen und damit im Vergleich zum 30. Juni 2002 um neun Millionen. In Deutschland konnte T-Mobile seine Marktführerschaft weiter ausbauen: Auch im abgelaufenen Quartal lag das Unternehmen dort beim Teilnehmerwachstum vor allen Mitbewerbern.

Auch die Umsatzentwicklung verlief gegenüber dem Vorjahreshalbjahr deutlich positiv: So konnte die Gruppe um 19 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro zulegen. Das Umsatzwachstum in Europa lag bei 17 Prozent, in den USA bei 23 Prozent.

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Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Halbjahresvergleich um 27 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro, die entsprechende EBITDA-Marge verbesserte sich weiter auf 30 Prozent. Sondereffekte im zweiten Quartal waren zum einen der Verkauf von 15 Prozent der Aktien des russischen Mobilfunkbetreibers MTS für rund 500 Millionen Euro, von denen 352 Millionen Euro ergebniswirksam waren, sowie sieben Millionen Euro Zuführung zu den Pensionsrückstellungen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 398 Millionen Euro gegenüber einem Vorjahreswert von minus 1,5 Milliarden Euro.

René Obermann, CEO von T-Mobile International, erklärte zu den sehr guten Ergebnisse im zweiten Quartal in den USA: „Das EBIDTA-Wachstum dort lag bei fantastischen 150 Prozent, in Dollar gerechnet sogar bei 214 Prozent. Damit haben wir ausreichend finanziellen Spielraum, um im zweiten Halbjahr wieder verstärkt Kunden zu werben.“ Der eingeschlagene Weg habe sich auf beiden Seiten des Atlantiks bewährt: „Unser oberstes Gebot ist und bleibt werthaltiges Wachstum. Trotz oder gerade wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes sind wir mit den Ergebnissen des zweiten Quartals sehr zufrieden. Wir steigern die Zahl unserer Kunden und deren durchschnittliche T-Mobile Umsätze.“

Thomas G. Winkler, Finanzvorstand von T-Mobile International, zog ebenfalls eine positive Bilanz: „Für uns standen Wachstum und Ergebnissteigerung im ersten Halbjahr im Mittelpunkt. Ein Umsatzwachstum von 1,7 Milliarden Euro, ein EBITDA Anstieg um 700 Millionen EURO gegenüber den ersten sechs Monaten in 2002 und ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zeigen, dass T-Mobile sich gut entwickelt.“

T-Mobile USA
Mit 11,4 Millionen Kunden bzw. 606 000 zusätzlichen Kunden hat T-Mobile USA das zweite Quartal abgeschlossen. Durch eine bewusste Senkung der Kundengewinnungskosten in diesem Quartal ist die T-Mobile USA nach zwei Quartalen als Nummer eins beim Kunden–wachstum der US-amerikanische Mobilfunkbetreiber im zweiten Quartal diesen Jahres die Nummer zwei. Dies hatte deutlich positive Auswirkungen auf das Ergebnis. Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro, in US-Dollar sogar um 52 Prozent. Beim EBITDA konnte T-Mobile USA 766 Millionen Euro im Halbjahr und 443 Millionen Euro im zweiten Quartal erzielen. Die EBITDA Marge im zweiten Quartal lag bei rund 25 Prozent. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde (ARPU) stieg um rund drei Dollar gegenüber dem ersten Quartal 2003 auf 50 US-Dollar, in Euro blieb der ARPU auf dem Niveau des ersten Quartals bei 44 Euro.

T-Mobile Deutschland
T-Mobile Deutschland konnte im abgelaufenen Quartal erstmal die 25-Millionen-Schallgrenze bei den Teilnehmern durchbrechen. Bei einem Zuwachs von neun Prozent auf 25,3 Millionen Kunden gegenüber dem 30. Juni 2002 blieb der Anteil der Vertragskunden mit rund 47 Prozent stabil. Der Umsatz stieg gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um rund 370 Millionen Euro auf 4,1 Milliarden Euro, das EBITDA um 130 Millionen Euro auf 1,7 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde blieb im Vergleich zum ersten Halbjahr 2002 bei 24 Euro stabil. Im zweiten Quartal diesen Jahres lag der Durchschnittsumsatz jedoch leicht unter dem Wert des zweiten Quartals 2002, so dass sich hier gerundet ein um einen Euro reduzierter Wert von 24 Euro ergab.

T-Mobile UK
Nach der Teilnehmerbereinigung bei T-Mobile UK im ersten Quartal konnte im abgelaufenen Quartal die Kundenzahl um 287 000 Kunden wieder leicht gesteigert werden, so dass sich im Halbjahr ein Anstieg um 54 000 Kunden ergab. Insgesamt hat das Unternehmen nun 12,5 Millionen Kunden und liegt damit um 13 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Teilnehmerzahl in Großbritannien beinhaltet die Kunden von Virgin. Der Vertragskundenanteil liegt bei etwa 19 Prozent. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorhalbjahr um 13 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, in Pfund (GBP) gerechnet stieg er um 25 Prozent. Das EBITDA konnte in diesem Zeitraum um 25 Prozent auf 545 Millionen Euro gesteigert werden, in GBP lag der Anstieg sogar bei 38 Prozent. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde stieg um drei GBP von 17 auf 20 GBP, in Euro betrug der Anstieg wechselkursbedingt nur einen Euro von 28 auf 29. T-Mobile UK erwartet, dass eine weitere Bereinigung bei den Prepaid Kunden im zweiten Halbjahr stattfinden wird.

T-Mobile Austria
T-Mobile Austria konnte im abgelaufenen Halbjahr 6 000 neue Kunden gewinnen und die Gesamtkundenzahl auf 2,04 Millionen steigern. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2002 stieg der Umsatz um sieben Prozent auf 532 Millionen Euro. Das EBITDA blieb bei ca. 170 Millionen Euro stabil, der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde stieg von 29 auf 31 Euro.

T-Mobile Czech Republik
Die im Mai umfirmierte T-Mobile Czech Republic konnte zum 30. Juni 2003 die Teilnehmerzahl leicht auf über 3,6 Millionen steigern. Verglichen zum ersten Halbjahr 2002 stieg der Umsatz um 44 Millionen Euro auf 369 Millionen Euro, das EBITDA um 24 Millionen Euro auf 174 Millionen Euro und erreichte damit im ersten Halbjahr 2003 eine Marge von 47 Prozent. Der durchschnittliche Monatsumsatz je Kunde lag mit 15 Euro auf dem Niveau des Vorjahres, in lokaler Währung betrug der Anstieg zwei Prozent.

T-Mobile Netherlands
Nach dem Rebranding zu T-Mobile Netherlands im ersten Quartal diesen Jahres konnte T-Mobile Netherlands im zweiten Quartal 2003 eine Steigerung des durchschnittlichen Kundenumsatzes pro Monat um fünf Euro erreichen. Dieser lag im zweiten Quartal bei 39 Euro und damit am höchsten im Vergleich der europäischen T-Mobile Gesellschaften. Auch beim EBITDA konnte die T-Mobile Netherlands im zweiten Quartal einen Erfolg verbuchen: Nach einem negativen EBITDA von minus 27 Millionen Euro betrug das EBITDA im zweiten Quartal 33 Millionen Euro. Im Halbjahr konnte die Gesellschaft 254 000 Neukunden gewinnen.

Quelle: T-Mobile International

eingesandt von: Terhi Varkila am 14.08.2003 14:59 Uhr

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