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T-Mobile: sehr erfolgreiches Gesamtjahr 2001


Bonn - Starkes 4. Quartal bringt T-Mobile International sehr erfolgreiches Gesamtjahr 2001
- EBITDA in der Gruppe auf 3,1 Milliarden Euro mehr als verdoppelt
- 127 Prozent Steigerung des EBITDA in Europa auf 3,4 Mrd. Euro
- Kontinuierliche Verbesserung in den USA führt zu einem verringerten
EBITDA Beitrag von -258 Millionen Euro seit Erstkonsolidierung
- T-Mobile Deutschland erobert Marktführerschaft bei gleichzeitiger Verdoppelung des EBITDA auf 2,5 Milliarden Euro
- One2One mit 0,5 Milliarden Euro EBITDA erstmals deutlich positiv
- VoiceStreams starkes viertes Quartal unterstreicht Wachstumschancen in den USA
- Investitionen in Westeuropa um knapp 30 Prozent reduziert trotz erstmaliger Konsolidierung RadioMobil

T-Mobile International blickt auf ein überaus erfolgreiches viertes Quartal und Geschäftsjahr 2001 zurück. "Wir haben unsere Position im internationalen Mobilfunkgeschäft erheblich ausgebaut", sagte Kai-Uwe Ricke, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom und CEO T-Mobile International. "T-Mobile International hat eindrucksvoll bewiesen, dass sich überzeugendes Wachstum und Steigerung des EBITDA durchaus miteinander kombinieren lassen" unterstrich Thomas G. Winkler, CFO T-Mobile International.

Umsatz Der Umsatz konnte um mehr als 40 Prozent von 10,4 Milliarden Euro in 2000 auf 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2001 gesteigert werden. Der Anteil der neukonsolidierten Mobilfunkbetreiber VoiceStream und RadioMobil am Umsatz 2001 betrug 3,3 Milliarden Euro.

EBITDA
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im vergangenen Jahr um mehr als das Doppelte auf 3,1 Milliarden Euro von 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2000. Ohne die Einbeziehung von VoiceStream liegt das EBITDA für 2001 bei 3,4 Milliarden Euro, was einer EBITDA-Marge von 28,7 Prozent in Europa entspricht. Herausragend war das vierte Quartal mit einem EBITDA von knapp 1 Milliarde Euro. Während VoiceStream den EBITDA-Verlust mit -71 Millionen Euro (ausgewiesen nach HGB Bilanzierungsrichtlinien) weiter verringern konnte, führten in Europa insbesondere reduzierte Kundenakquisitionskosten und verstärkte Kostenkontrolle zu einer EBITDA-Marge von 32,2 Prozent.

Investitionen
Im Vergleich zum Jahr 2000 sanken die Investitionen in Deutschland, Großbritannien und Österreich von rund 2,9 Milliarden Euro um mehr als ein Drittel auf rund 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2001. Hintergrund hierfür sind die bereits hohe Netzwerkqualität in den westeuropäischen Mobilfunkaktivitäten und die hohe Penetrationsrate. Zusätzlich wurden, ohne Einbeziehung von Lizenzkosten in den USA und in der Tschechischen Republik, rund 1,6 Milliarden Euro in den neukonsolidierten Unternehmen VoiceStream und RadioMobil investiert.

Teilnehmerwachstum
Ende des vergangenen Jahres bediente die T-Mobile International rund 53 Millionen Kunden. Davon entfielen auf die vollkonsolidierten T-Mobile Töchter in Deutschland, den USA, Großbritannien, Österreich und der Tschechischen Republik per 31. Dezember 2001 knapp 45,5 Millionen Kunden - ein Plus von rund 54 Prozent gegenüber dem Ende des Jahres 2000. Die Minderheitsbeteiligungen in Polen, Russland und den Niederlanden konnten mit 7,6 Millionen Kunden am Jahresende 2001 einen Zuwachs von knapp 58 Prozent verzeichnen.

VoiceStream
Die Gesamtzahl der VoiceStream-Kunden stieg im Jahr 2001 um 2,2 Millionen oder um 46 Prozent auf rund 7 Millionen zum Jahresende. Allein im vierten Quartal verzeichnete unsere amerikanische Tochter einen Zuwachs von rund 667.400 Teilnehmern was einer knapp 80-prozentigen Steigerung gegenüber dem Kundenzuwachs im dritten Quartal 2001 entspricht. Damit wies VoiceStream im vierten Quartal das prozentual stärkste Wachstum aller landesweiten US-Anbieter auf. Besonders erfreulich entwickelte sich der weiterhin außerordentlich hohe Vertragskundenanteil: rund 583.000 Netto-Neukunden entschieden sich für einen Laufzeitvertrag - das entspricht 87 Prozent des gesamten Nettozuwachses im vierten Quartal. Der absolute Anteil der Vertragskunden an der Kundenbasis lag zum Ende des Jahres bei rund 74 Prozent und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr um weitere 5 Prozentpunkte gesteigert werden.

Der Umsatz der US-Tochter betrug 2001 nach amerikanischen Bilanzierungsrichtlinien rund 4,0 Milliarden Dollar, verglichen mit 2,4 Milliarden Dollar im Vorjahr, was einem Plus von 69 Prozent entspricht. Die EBITDA- Marge konnte im Verlauf des Geschäftsjahres trotz des starken Wachstums von -14 Prozent im ersten Quartal auf -6 Prozent im vierten Quartal verbessert werden. Auf vergleichbarer Basis nach US-GAAP Bilanzierungsrichtlinien betrug der EBITDA-Verlust im 4. Quartal nur noch -67 Millionen Dollar gegenüber -120 Millionen Dollar im ersten Quartal 2001.

Investitionen in Sachanlagen für das Gesamtjahr betrugen 1,76 Milliarden Dollar und lagen damit wesentlich unter den Erwartungen des Kapitalmarktes. VoiceStream konnte wie geplant den Netzwerkausbau vorantreiben und damit die erreichbare Bevölkerung von 126 Millionen POPs Ende 2000 auf 152 Millionen POPs ausbauen. Im laufenden Geschäftsjahr plant VoiceStream einen weiteren Ausbau des GSM-Netzes. Ein wichtiger Meilenstein ist der für die Jahresmitte geplante Netzstart in Kalifornien und Nevada, durch den die erreichbare Bevölkerung um weitere 33,6 Millionen POPs ausgebaut wird.

T-Mobile Deutschland
Auch in Europa war T-Mobile im abgelaufenen Geschäftsjahr überaus erfolgreich: T-Mobile Deutschland konnte im vergangenen Jahr die Marktführerschaft übernehmen und im Verlaufe des Jahres deutlich ausbauen. Am Jahresende zählte die größte Tochtergesellschaft der T-Mobile International mit 23,1 Millionen Kunden über eine Million Kunden mehr als der Hauptwettbewerber. Damit konnte T-Mobile Deutschland schneller wachsen als jeder andere Mobilfunkanbieter auf dem deutschen Markt. In der zweiten Jahreshälfte konnten bei den Netto-Neukunden wieder mehr Vertrags- als Prepay-Kunden hinzugewonnen werden.

Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Im Vergleich stieg das EBITDA um 105 Prozent überproportional auf mehr als 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2001 von 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2000. Hauptgrund sind die stark reduzierten Kundenakquisitionskosten. Die EBITDA-Marge hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr auf 36,0 Prozent von 19,2 Prozent erhöht. Im vierten Quartal 2001 lag die EBITDA-Marge trotz des Weihnachtsgeschäfts sogar erstmalig über 40 Prozent. Die Investitionen wurden von 0,9 Milliarden Euro in 2000 auf 0,6 Milliarden reduziert und lagen damit deutlich unter 10% des Umsatzes.

One2One
Die Zahl der Kunden stieg um 25 Prozent auf 10,4 Millionen. Mit einem Nettoneuzuwachs von 493.000 im vierten Quartal war One2One Marktführer, obwohl gleichzeitig im vierten Quartal rund 550.000 inaktive Prepay- Kunden ausgebucht wurden. Der Umsatz konnte auf 3,3 Milliarden Euro oder 13% von 2,9 Milliarden Euro erhöht werden. Mit einem EBITDA von rund 537 Millionen Euro trug One2One im Geschäftsjahr 2001 erstmals nachhaltig positiv zum Gruppen-EBITDA bei, nachdem im Vorjahr noch ein EBITDA von 41 Millionen Euro ausgewiesen wurde. Die EBITDA-Marge stieg auf 16,4 Prozent im Jahr 2001 von 1,4 Prozent im Jahr 2000. Die Investitionen konnten auf 1 Milliarde Euro von 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2000 gesenkt werden, da eine starke Verbesserung der Netzwerkqualität bereits erreicht wurde. Das wurde auch durch eine jüngst veröffentlichte unabhängige Studie bestätigt, nach der One2One die größte Verbesserung der Netzwerkqualität unter den englischen Mobilfunkbetreibern in 2001 erreicht hat.

max.mobil
max.mobil, österreichische Tochter von T-Mobile International, behauptete mit einer Kundenzahl von 2,1 Millionen zum Jahresende 2001 trotz Markteintritt des vierten Wettbewerbers seine starke Position auf dem österreichischen Mobilfunkmarkt. Der Umsatz konnte um mehr als 5 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro erhöht werden. Dank der deutlichen Reduzierung der Kundengewinnungskosten konnte max.mobil das EBITDA auf 261 Millionen Euro in 2001 von 133 Millionen Euro in 2000 nahezu verdoppeln. Die EBITDA-Marge stieg im Jahresvergleich auf 24,8 Prozent von 13,3 Prozent, wobei im vierten Quartal erstmals die Marke von 30 Prozent übertroffen werden konnte. Auch in Österreich konnten die Investitionen um mehr als ein Drittel auf 0,25 Milliarden Euro von 0,4 Milliarden reduziert werden.

RadioMobil
Der Anteil der T-Mobile International an der RadioMobil wurde am 1.4.2001 auf 60,8 Prozent von 49,0 Prozent erhöht. RadioMobil verzeichnete zum Jahresende 2001 rund 2,9 Millionen Kunden, was einer Steigerung von rund einer Million oder über 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz des dritten Wettbewerbers blieb der Marktanteil mit mehr als 41 Prozent nahezu stabil. Seit der Einbeziehung der RadioMobil in die T- Mobile Gruppe am 1.4.2001 konnte RadioMobil eine EBITDA-Marge von rund 32 Prozent und ein EBITDA von 155 Millionen Euro erwirtschaften. Während dieser Zeit wurden auch 243 Millionen Euro investiert und eine UMTS-Lizenz sowie weiteres GSM Spektrum für 112 Millionen Euro erworben.

2000

1. Quartal 2001

2. Quartal 2001

3. Quartal 2001

4. Quartal 2001

2001

Kunden (Tsd.)

 

TMO Gruppe

29.506*

31.917*

41.795

43.357

45.448

45.448

T-Mobile Deutschland

19.141

20.858

22.082

22.555

23.081

23.081

One2One

8.324

8.981

9.428

9.929

10.422

10.422

max.mobil

2.041

2.078

2.089

2.093

2.102

2.102

RadioMobil**

1.865

2.074

2.243

2.455

2.850

2.850

VoiceStream***

4.787

5.498

5.953

6.325

6.993

6.993

Umsatz (€ Mio.)

TMO Gruppe

10.356

2.681

3.293

4.193

4.470

14.637

T-Mobile Deutschland

6.482

1.658

1.746

1.794

1.877

7.075

One2One

2.892

774

780

852

872

3.278

max.mobil

1.000

259

258

260

274

1.051

RadioMobil**

-

-

148

158

180

486

VoiceStream***

-

-

370****

1.145

1.284

2.799

EBITDA (€ Mio.)

TMO Gruppe

1.497

589

786

806

955

3.136

T-Mobile Deutschland

1.244

447

628

716

757

2.548

One2One

41

101

128

139

169

537

max.mobil

133

59

57

58

87

261

RadioMobil**

-

-

68

53

34

155

VoiceStream***

-

-

-63

-124

-71

-258

       

Capex***** (€ Mio.)

      

TMO Gruppe

2.944

393

795

643

1.606

3.437

T-Mobile Deutschland

905

120

114

140

207

581

One2One

1.640

217

207

215

382

1.021

max.mobil

399

54

70

54

76

254

RadioMobil**

-

-

104

45

94

243

VoiceStream***

-

-

297

188

840

1.325

* Ohne RadioMobil und VoiceStream
** Erstkonsolidierung RadioMobil ab 01.04.2001; Zahlen ausgewiesen nach HGB und basierend auf 9 Monaten
*** Erstkonsolidierung VoiceStream ab 01.06.2001; Zahlen ausgewiesen nach HGB und basierend auf 7 Monaten
**** Nur Juni
***** Capex ohne Finanzanlagen und Lizenzen

eingesandt von: Fenna Harms am 07.03.2002 20:43 Uhr

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