T-Mobile International hat im dritten Quartal 2003 seine Ergebnisse erneut deutlich steigern können. So wuchs die Kundenzahl in den letzten zwölf Monaten insgesamt um 13 Prozent. In konkreten Zahlen ausgedrückt steigt die Zahl der Kunden in den Mehrheitsbeteiligungen der T-Mobile International auf 57,7 Millionen und damit im Vergleich zum 30. September 2002 um 6,5 Millionen. Ohne die erstmals im vierten Quartal 2002 vollkonsolidierte T-Mobile Netherlands stieg die Zahl der Kunden um 6,1 Millionen.
Auch die Umsatzentwicklung verlief gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres 2002 deutlich positiv: So konnte die Gruppe um 18 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro zulegen. Ohne Konsolidierungseffekte hätte das Umsatzwachstum in diesem Zeitraum bei mehr als 13 Prozent gelegen. Das Umsatzwachstum in Europa lag bei 15 Prozent (ohne Konsolidierungseffekte bei knapp neun Prozent), in den USA stieg der Umsatz in US Dollar gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 50 Prozent. Bedingt durch Wechselkurseffekte entspricht dies in Euro einem Anstieg von 24 Prozent.
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Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Neunmonats-Vergleich um 30 Prozent auf fünf Milliarden Euro. Die EBITDA-Marge erreichte rund 30 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 637 Millionen Euro. Alleine im dritten Quartal konnte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 239 Millionen Euro erzielt werden.
René Obermann, CEO T-Mobile International: "Wir haben auch im abgelaufenen Quartal den eingeschlagenen Kurs des werthaltigen Wachstums fortsetzen können." So habe sich die EBITDA-Marge in den USA im dritten Quartal im Vergleich zum dritten Quartal 2002 verdreifacht. Dies sei, so Obermann weiter, "auch ein klarer Beweis für die Richtigkeit des USA-Engagements."
Ebenfalls positiv bewertete er die Entwicklung auf dem wichtigen deutschen Markt, wo im letzten Quartal die Zahl der Vertragskunden deutlich zunahm, gleichzeitig aber die Akquisitionskosten pro neu hinzugewonnenem Kunden gesenkt wurden. Auch auf dem wettbewerbsintensiven britischen Markt zeigen sich deutlich positive Signale. Obermann: "Die Zahl der Vertragskunden ist in Großbritannien in den letzten zwölf Monaten um 20 Prozent auf über 2,5 Millionen gestiegen. Das führte auch zu einem Anstieg der Gesamtkundenzahl, trotz deutlicher Bereinigung bei den Prepaid-Kunden."
Thomas G. Winkler, Finanzvorstand T-Mobile International, zeigte sich sehr zufrieden mit der Neunmonats-Bilanz, vor allem mit Blick auf das USA-Geschäft: "T-Mobile USA konnte in allen drei Quartalen einen positiven Beitrag zur so genannten Cash Contribution (d. h. EBITDA minus Capex) liefern." Insgesamt sei T-Mobile mit fünf Milliarden Euro bereinigtem EBITDA bereits auf dem Niveau des gesamten Jahres 2002. Winkler: "Im dritten Quartal konnten wir die Cash Contribution gegenüber dem dritten Quartal 2002 mehr als verdoppeln."
T-Mobile Deutschland
T-Mobile Deutschland hat im dritten Quartal 370.000 neue Kunden gewinnen können, davon 226.000 Laufzeit-Vertragskunden. Gleichzeitig ist es T-Mobile Deutschland gelungen, die durchschnittlichen Akquisitionskosten pro gewonnenem Kunden auf 85 Euro zu senken. Während der Umsatz gegenüber dem dritten Quartal 2002 um rund sieben Prozent stieg, konnte das EBITDA um über elf Prozent auf 953 Millionen Euro gesteigert werden. Dadurch stieg die EBITDA Marge auf über 43 Prozent verglichen zu rund 41 Prozent im Vorjahresquartal. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde konnte gegenüber dem zweiten Quartal 2003 um einen Euro auf 25 Euro gesteigert werden, lag aber auf gerundeter Basis einen Euro unter dem Wert des dritten Quartals 2002 von 26 Euro.
T-Mobile USA
Mit 670.000 zusätzlichen neuen Kunden im dritten Quartal hat T-Mobile USA 12,1 Millionen Kunden erreicht. Wie auch bei anderen Mobilfunkbetreibern in den USA ist die Kündigungsrate in diesem Zeitraum ebenfalls angestiegen und betrug 3,3 Prozent pro Monat. Sie liegt damit jedoch deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals von 4,2 Prozent. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um mehr als 26 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro an, in US Dollar sogar um über 45 Prozent auf rund 2,2 Milliarden US Dollar. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde in US Dollar blieb im Vergleich zum zweiten Quartal stabil bei 50 US Dollar (45 Euro). Gegenüber dem Vorjahresquartal ergab sich damit eine Steigerung um drei US Dollar. Durch Währungseinflüsse bedeutet das in Euro umgerechnet ein Absinken um drei Euro. Das EBITDA konnte gegenüber dem dritten Quartal 2002 mit 482 Millionen US Dollar (429 Millionen Euro) mehr als vervierfacht werden. Die EBITDA-Marge verdreifachte sich auf 21,7 Prozent.
T-Mobile UK
Wie angekündigt hat T-Mobile UK im dritten Quartal erneut ihren Teilnehmerbestand um inaktive Prepaid-Kunden bereinigt. Einschließlich der Kunden von Virgin Mobile hatte das Unternehmen Ende September 12,4 Millionen Kunden, 0,6 Millionen mehr als im Vorjahresquartal. In den vergangenen zwölf Monaten ist es T-Mobile UK gelungen, die Zahl der Vertragskunden um 20 Prozent auf über 2,5 Millionen zu steigern. Alleine im dritten Quartal 2003 konnten 123 000 neue Vertragskunden gewonnen werden. Die Kündigungsrate stieg als Folge der Bereinigung von inaktiven Prepaid-Kunden auf 4,2 Prozent an. Erfreulich hingegen entwickelte sich die Kündigungsrate bei den Vertragskunden. Diese erreichte mit 2,2 Prozent den niedrigsten Stand seit eineinhalb Jahren. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Vertragskunde konnte auf 45 Britische Pfund (64 Euro) gesteigert werden, für alle Kunden beträgt er 21 Britische Pfund (31 Euro). Der Umsatz stieg in Britischen Pfund im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp 14 Prozent an und erreichte 761 Millionen Britische Pfund. Umgerechnet auf Euro bedeutet dies eine Steigerung von drei Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro. Das EBITDA konnte gegenüber dem Vorjahresquartal in lokaler Währung um mehr als 26 Prozent auf 182 Millionen Britische Pfund gesteigert werden, in Euro um fast 15 Prozent auf 260 Millionen Euro.
T-Mobile Austria
T-Mobile Austria konnte die Teilnehmerzahl mit über zwei Millionen Kunden stabil halten. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde auf 32 Euro. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um acht Prozent auf 277 Millionen Euro, das EBITDA konnte im selben Zeitraum deutlich um mehr als 56 Prozent auf 80 Millionen Euro verbessert werden.
T-Mobile Czech Republic
Mit 3,7 Millionen Kunden schloss T-Mobile Czech Republic das dritte Quartal ab. Von den 84.000 in diesem Quartal gewonnenen Neukunden waren 48.000 Vertragskunden. Die durchschnittliche Kündigungsrate im dritten Quartal erreichte 0,9 Prozent pro Monat, der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde ging mit 16 Euro gegenüber dem Vorjahresquartal leicht zurück. Der Umsatz stieg mit 195 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal um knapp fünf Prozent, wohingegen das EBITDA mit 88 Millionen Euro etwas zurückging.
T-Mobile Netherlands
Im dritten Quartal konnte T-Mobile Netherlands die Zahl der Kunden um 150.000 auf über 1,84 Millionen Kunden steigern. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde lag bei 38 Euro und ist damit der höchste im Vergleich mit den anderen europäischen T-Mobile Gesellschaften. Bei einem Umsatz von 225 Millionen Euro im abgelaufenen Quartal konnte T-Mobile Netherlands mit neun Millionen Euro EBITDA wie auch schon im zweiten Quartal 2002 positiv zum EBITDA der Gesamtgruppe beitragen.
Quelle: T-Mobile International
eingesandt von: Terhi Varkila am 14.11.2003 08:40 Uhr
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