T-Mobile startet im Mai die kommerzielle Vermarktung seiner UMTS-Netze in Deutschland, Großbritannien und Österreich. Geschäfts- und Privatkunden erhalten dann Angebote für die mobile, schnelle Datenkommunikation. Über das neue Netz werden in der Spitze Bandbreiten von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde erreicht. Mit der kommerziellen Vermarktung der UMTS-Netze haben T-Mobile Kunden künftig Zugriff auf ein übergreifendes Angebot für die mobile Sprach- und Datenkommunikation per UMTS, GPRS oder W-LAN. Dieser integrierte Ansatz bildet die Basis für TM3, T-Mobile Multimedia. Den Kunden erwarten neben leistungsfähiger Technik einfach zu nutzende Dienste, innovative Geräte, übersichtliche Tarife und ein Rund-um-Service bei Fragen und Wünschen.
„Mit dem neuen Netz fügen wir unserem Multimedia Network einen weiteren wichtigen Baustein hinzu“, erklärt René Obermann, Vorstandsvorsitzender der T-Mobile International AG & Co. KG. „Wir unterstützen unsere Kunden bei der Auswahl der optimalen Technik für ihre individuellen Anforderungen mit innovativen Geräten und Services. Ziel ist eine einfache und nahtlose Kommunikation. Wir bieten unseren Kunden deshalb T-Mobile Multimedia, oder – kurz gesagt – TM3. Das ist mehr als UMTS. TM3 steht für mobile Multimedia-Dienste auf der Basis von GPRS, UMTS und W-LAN. Dies ist unser Gütesiegel in Sachen Mobile Multimedia.“
Als eines der ersten Angebote bietet T-Mobile ab Mai das neue Communication Center an. Die Lösung ist komfortabel zu handhaben und besteht aus der Multimedia Net Card – einer Einsteckkarte für Laptops – und einer Kommunikationssoftware für den einfachen Zugang zu Anwendungen wie Internet- oder E-Mail Zugriff. Das Communication Center ist überall einsetzbar und bietet mehr Flexibilität und Effizienz für Geschäftskunden. In Verbindung mit W-LAN fähigen Notebooks sorgt das Communication Center automatisch für die Wahl des schnellsten T-Mobile Netzes. An einem T-Mobile HotSpot ist das W-LAN, an allen anderen Standorten – je nach Verfügbarkeit – UMTS oder GPRS.
Auch bei seinem Handy-Portfolio setzt T-Mobile auf leistungsfähige Geräte, die T-Mobile Multimedia, TM3, wirkungsvoll unterstützen: Alle zur CeBIT 2004 vorgestellten Modelle ermöglichen einen unkomplizierten und schnellen Zugriff auf t-zones, das mobile Online-Portal von T-Mobile. Das neue Sharp TM100 zum Beispiel bringt T-Mobile Kunden über die eigene t-zones Taste auf direktem Weg in die mobile Multimedia-Welt. Und das UMTS-fähige Nokia 7600 unterstützt den Dienst Mobile Jukebox und den Abruf von Videoclips über t-zones.
Jorma Ollila, Chairman und CEO von Nokia, unterstützt die TM3-Strategie von T-Mobile: „Dieser Ansatz ist ein hervorragender Schritt hin zu mehr Kundenfreundlichkeit bei Mobile Multimedia. Wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit T-Mobile fortzusetzen, ob es um UMTS-fähige Endgeräte, N-Gage, Fotohandys, Mobiltelefone für Businesskunden oder um die technische Infrastruktur geht. Das Zusammenspiel von innovativen Geräten, faszinierenden Diensten und umfassenden Content-Angeboten bietet der Mobilfunkindustrie große Wachstumspotenziale.“
Beispiele für innovative, nahtlose Mobilfunk-Dienste zeigt T-Mobile mit den CeBIT-Präsentationen Mobile Jukebox und Mobile Newspaper. Beide Dienste können sowohl mit GPRS-fähigen als auch mit UMTS-fähigen Mobiltelefonen genutzt werden. Über Mobile Jukebox suchen Nutzer über den schnellen t-zones Zugriff in t-music einen Titel aus, spielen das Stück an und laden es dann bei Gefallen auf ein GPRS- oder ein UMTS-Handy herunter. Zur CeBIT bietet die Mobile Jukebox mehrere hundert Titel zur Auswahl. Der Vermarktungsstart ist für April 2004 vorgesehen. Mit Mobile Newspaper präsentiert T-Mobile einen Informationsservice, der hochwertige Textnachrichten mit dazugehörigen Fotos liefert. Abonnenten des Dienstes erhalten je nach Nachrichtenlage, mindestens jedoch zweimal täglich, Beiträge rund um die Themen News, Sport, Wirtschaft und Wetter. Der Vermarktungsstart dieses Dienstes ist für den Sommer geplant.
Neue, volumenbasierte Tarife komplettieren das Angebot von T-Mobile Multimedia. Bestens geeignet für die mobile Datenkommunikation über UMTS und GPRS ist z. B. die neue Tarifoption Data Flat 500. In der Option, die zu allen T-Mobile Business Tarifen hinzugebucht werden kann, sind im monatlichen Grundpreis von 110 Euro bis zu 500 Megabyte enthalten. Alternativ können sich Kunden ab Mai auch für zeitbasierte Angebote entscheiden. Dann steht beispielsweise pro Monat ein gewisses Minutenkontingent für den mobilen Datenversand zur Verfügung. Hier ist voraussichtlich ab Mai ein nahtloses Preismodell geplant. T-Mobile Multimedia bietet dann einen einheitlichen Tarif an, egal, ob die Kunden über GPRS, UMTS oder W-LAN im Internet surfen oder E-Mails abrufen.
Zu T-Mobile Multimedia, TM3, gehört außerdem ein kompetenter Kundenservice, der praktisch jederzeit und überall erreichbar ist. „Wir werden Kundenservice, Tarife, Dienste und Technik zu einem Angebot aus einem Guss vereinen und so Pakete schnüren, die breiten Kundengruppen ein optimales Mobile Multimedia Erlebnis verschaffen“, so René Obermann.
In Deutschland versorgt T-Mobile zum UMTS-Vermarktungsstart mehr als 200 Städte und erreicht eine Netzabdeckung von 40 Prozent der Bevölkerung, bis zum Jahresende 2004 werden es 50 Prozent sein. Damit liegt der deutsche Marktführer deutlich über den mit dem Erwerb der UMTS-Lizenz verbundenen Vorgaben der Regulierungsbehörde.
Quelle: T-Mobile
eingesandt von: Terhi Varkila am 24.03.2004 11:20 Uhr
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