Stuttgart – In immer mehr Cafés und Restaurants, Hotels, Bahnhofs- und Flughafen-Lounges können sich Besitzer von Notebooks und Organizern über so genannte Wireless-LAN-Hotspots drahtlos ins Internet einwählen. Paradiesische Zustände für mobile Surfer, gäbe es da nicht ein Problem: Die Abrechnung an vielen öffentlichen Wireless-LAN-Zugängen ist für den Nutzer unübersichtlich, unkomfortabel und teuer. Das berichtet das Telekommunikationsmagazins „connect“ in seiner aktuellen Ausgabe (Ausgabe 5/2004, EVT 22. April). Denn so umfangreich wie die Zahl der Hotspot-Betreiber, sind die von ihnen angebotenen Bezahlmethoden und Tarife. So zählen derzeit zu den gebräuchlichsten Abrechnungs- Varianten Rubbel- bzw. Guthabenkarten (Voucher), Kreditkarten, Zugangcodes per SMS mit Abrechnung über die Mobilfunkrechnung oder der Login per Benutzerkonto bei einem Internet-Provider.
Da für die einstündige Wireless-LAN-Nutzung je nach Anbieter und Tarif derzeit ein Betrag zwischen fünf und 12 Euro fällig wird, rät „connect“ zum Kostenvergleich. So sollten Anwender bei Mobilfunk-Betreibern und Internet-Providern möglichst nutzungsabhängige Tarife ohne Grundgebühr und Mindestumsatz wählen. Bei Internet-Providern gibt es zudem Abrechnungsmodelle nach übertragenem Datenvolumen. Zu berücksichtigen ist außerdem, ob es Mindestnutzungszeiten beziehungsweise Abrechnungs-Takte gibt, wie beispielsweise bei deutschen T-Mobile-Hotspots pro Viertelstunde.
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Wer hingegen Zeitkontingente in Form von Rubbel- oder Guthabenkarten kauft, sollte laut „connect“ sicherstellen, dass ein solcher Voucher gestückelt verbraucht werden kann und über längere Zeit gültig bleibt. Das klappt aber selten in Hotels, wo der mobile Zugang zum Web nach der ersten Nutzung oft nur für zwei oder höchstens 24 Stunden offen bleibt. Danach verfällt das restliche Guthaben. Auch eine Mindestnutzungsdauer macht den Wireless-LAN-Zugang in viele Fällen teuer: Denn wer bei einem schnellen Cappuccino seine E-Mails abrufen will, hat nichts von einem Zwei-Stunden-Kontingent und zahlt so vielleicht schon für zehn Minuten mobiles Surfen acht bis 12 Euro.
„connect“ bietet auf seiner Website www.connect.de die umfangreichste Datenbank von Hotspot-Standorten im deutschen Raum. Darin sind über 2.300 Wireless-LAN-Hotspots in Deutschland sowie Kosten und Abrechnungsoptionen, Angaben zu Roaming-Partnern und zahlreiche Links zu Hotspot-Betreibern eingetragen.
eingesandt von: Terhi Varkila am 21.04.2004 13:06 Uhr
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