eine Seite zurück diese Seite zu den Favoriten hinzufügen diese Seite per E-Mail weiterempfehlen Volltext-Suche diese Seite ausdrucken zurück zur Startseite

Ticketkauf per Handy in deutschen Großstädten

Siemens macht das Handy zum mobilen Fahrkartenautomaten

Der Ticketkauf für Bus oder Bahn mit dem Mobiltelefon läuft in Deutschland jetzt im großen Stil an: Eine Software von Siemens macht das Handy damit zum mobilen Fahrkartenautomaten. Ab dem zweiten Quartal 2007 ist der neue Service des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in sieben Großstädten und einer Reihe kleinerer Kommunen verfügbar.

Ticketkauf für Bus oder Bahn mit dem MobiltelefonDie Bedienung des Systems, das von Siemens Business Services (SBS) entwickelt und im Auftrag des VDV betrieben wird, ist einfach: Eine einmalige Registrierung im Internet genügt. Wenige Minuten danach bekommt der Kunde die Software auf das Handy übertragen. Nach der automatischen Installation des kleinen Programms auf seinem Java-fähigen Handy gelangt der Nutzer mit einem selbsterklärenden Menü schnell zum gewünschten Ticket und kann es per Tastendruck auswählen. Abgerechnet wird per Lastschrift oder Kreditkarte, die Kunden können aber wie beim Handy auch mit einem Prepaid-Guthaben bezahlen.

Anzeige

iPhone

Egal ob Kurzstrecke oder Monatskarte – mit einer GPRS-Verbindung sendet das Mobiltelefon die Bestellung an einen zentralen Server, der die virtuelle Fahrkarte in weniger als zehn Sekunden zurückschickt. Auf dem Display stehen dann für einen Kontrolleur erkennbar Start und Ziel sowie Fahrpreis. In Zukunft könnte das Ticket auch als maschinenlesbarer zweidimensionaler Barcode übertragen werden. Das Pilotprojekt startet zunächst in Essen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Nürnberg, Ulm, Wuppertal, Chemnitz, Bautzen und im Vogtland und soll nach 2008 ausgeweitet werden.

Bis dahin testen die Bürger das System, mit dem nicht nur die Suche nach Kleingeld, sondern auch die Bedienung eines Fahrkartenautomaten in einer fremden Stadt überflüssig wird. Da alle Verkehrsverbünde die gleiche Technik verwenden, kann ein Nutzer aus Nürnberg sofort auch in Hamburg eine Karte kaufen, ohne sich mit dem dortigen System im Detail auseinandersetzen zu müssen. Zusätzlich können die Kunden im Rhein-Ruhr-Gebiet den Service auch ohne Java-Handy nutzen. Je nach Fahrschein schicken sie eine SMS an Telefonnummern, die an jeder Haltestelle zu finden sind. Auch hier schickt der Server das Ticket nach nur wenigen Sekunden zurück.

Quelle: Siemens

eingesandt von: Terhi Varkila am 19.12.2006 15:07 Uhr

Weitere Meldungen zum Thema Innovationen

10.06.2008 "iPhone 3G" kommt im Juli
14.04.2008 Mehr Sicherheit bei Handy-Akkus
08.04.2008 Mit dem Handy den Kaffee nach dem Essen am Tisch bestellen
04.03.2008 CeBIT 2008: Innovation durch Inspiration
30.01.2008 Biegsame Bildschirme für neuartige Mobilgeräte
Alle Meldungen zum Thema Innovationen

Weitere Meldungen zum Unternehmen

10.06.2008 Wie telefoniert Deutschland - Wie zufrieden sind Handy-Nutzer?
22.01.2007 Service für Siemens- und BenQ-Siemens-Mobiltelefone sichergestellt
18.05.2006 Bei O2 Germany bringt das Frühjahr neue Lifestyle-Geräte
17.03.2006 Elfmeterschießen gegen virtuellen Torwart
14.03.2006 CeBIT: Start frei fürs Handy-TV
Alle Meldungen zu Siemens

« vorherige |  News-Startseite |  aktuelle Nachrichtennächste »  ]