Bereits am 31.07.2000 wurden in einer Auktion insgesamt 12 Lizenzen versteigert. Sechs Unternehmen hatten in einer ersten Versteigerung eine Lizenz mit je zwei Frequenzblöcken à 5 MHz erworben, die Laufzeit der Lizenzen ist auf 20 Jahre begrenzt.
Geboten wurden von T-Mobile 16,58 Mrd. DM, E-Plus 16,41 Mrd. DM, Group 3G (Gemeinschaftsunternehmen des spanischen Mobilfunkbetreibers Telefónica Móviles und der finnischen Telekom-Gruppe Sonera) 16,44 Mrd. DM, Mobilcom 16,37 Mrd. DM und von Viag Interkom (heute O2) 16,51 Mrd. DM. Im zweiten Versteigerungsabschnitt schied VIAG Interkom aus, die fünf übrigen Unternehmen ersteigerten noch jeweils einen weiteren Frequenzblock.
Die Versorgungspflicht sieht vor, dass bis Ende des Jahres 2003 25 % der Bevölkerung und bis Ende des 2005, 50 % mit der jeweiligen Frequenz versorgt sein müssen. Bis Ende des Jahres muss jeder Lizenzinhaber ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland mit dem UMTS-Netz versorgt haben, ansonsten fordert der Staat die Lizenz ersatzlos zurück.
Da ein kleiner Teil Deutschlands nicht mit UMTS versorgt sein wird, werden alle UMTS-Endgeräte weiter die GSM Technik beinhalten. Immer dann, wenn UMTS-Versorgung besteht, werden Sie ins UMTS-Netz eingebucht.
Weiter im Bericht: Die ersten UMTS-Handys
eingesandt von: Tanja Kreutz am 20.05.2003 11:16 Uhr
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