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UTMS - besser als erwartet

UMTS kommt an - Zukunftstechnologie erhält in aktueller Studie bessere Noten als erwartet

Die spektakuläre Versteigerung der UMTS-Lizenzen liegt schon einige Jahre zurück, hat an Aktualität jedoch keineswegs verloren. Das Thema UMTS hat nach wie vor einen hohen Kommunikations- und Imagewert, der einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten kann. Das zeigte jetzt eine Studie des Management- und Technologie-Dienstleisters Accenture und des Informationsdienstleisters Observer Argus Media.

In einer fünfmonatigen Analyse rund um die CeBit 2004 untersuchten Accenture und Observer das Stimmungsbild von UMTS-Begriff und -Technologie in den Medien sowie die Kommunikationsstrategien der Netzbetreiber in Deutschland - mit unerwartetem Ergebnis: Zwar drohte das Kürzel UMTS nach dem Platzen der "DotCom"-Euphorie zu einem Synonym für staatliche Fehlplanung und privatwirtschaftliches Desaster zu verkommen, was nicht zuletzt an der hohen Aufmerksamkeit der Medien gegenüber verschobenen Start- und Markteinführungsterminen lag. Dennoch gelang es den Kommunikationsstrategen von Vodafone diesen thematischen Schwerpunkt für sich zu nutzen, den UMTS-Begriff mit dem Start der UMTS PC Karte deutlich positiv zu besetzen und von den wieder belebten Phantasien zu profitieren.

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Vodafone setzt als einziges Mobilfunkunternehmen gezielt auf den UMTS-Marktstart - und kann damit Medienpräsenz sowie Akzeptanzwerte gegenüber den Wettbewerbern sprunghaft steigern. Die Schuld an der bisherigen Marktstart-Verzögerung geben die Medien vor allem den Endgeräte- bzw. Hardware-Produzenten - und nicht der schlechten Konjunktur.

In dem Maße, wie die Komplexität von Technologie und Diensten steige, die Zielgruppen immer spezifischer und eine Differenzierung immer schwieriger würden, müsse sich dies aber ändern, fordert Accenture-Experte Mohr. Denn wachsende Komplexität schafft neue kommunikative Herausforderungen. Dazu gehöre, sich einer wachsenden Masse von Angeboten und Themenfeldern konsequent zu stellen. Neben einer stringenten Budget-Verteilung werde dies auch den weiteren Ausbau zentraler Ressourcen und Kompetenzen im Bereich der Marktbearbeitungen bedeuten.

Quelle Accenture 

eingesandt von: Gunda Lieser am 13.08.2004 10:43 Uhr

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