Das sind die wichtigsten Ergebnisse der ersten Studie über Voice-Commerce (V-Commerce) in Deutschland, die die Bad Homburger
Clarity AG jetzt vorgelegt hat.
87 Prozent der von Clarity befragten Konsumenten halten die Sprachsteuerung für sicherer und komfortabler als das Eintippen von Zahlen und Buchstaben per Tastatur. 65 Prozent wollen sich die Antworten mobiler Dienste lieber von einer Computerstimme vorlesen lassen als sie auf den Mini-Displays der Handys anzusehen. Ob sich darin auch schon die von der PISA-Studie konstatierte Leseschwäche der Deutschen widerspiegelt, sei einmal dahingestellt. Jedenfalls sind 63 Prozent fest davon überzeugt, dass sie in Zukunft mit ihrem Handy in normaler Sprache reden können werden, um mobile Dienste zu nutzen.
Besonders stark nachgefragte Sprachservices sind Fahrplanabfragen, Telefonauskünfte, Staumeldungen, Sportergebnisse, Nachrichten, Aktienkurse und Reiseplanungen. 44 Prozent der Verbraucher glauben, dass das Sprechen mit Computern in Zukunft der Normalfall sein wird. Sie gehen davon aus, dass die Sprachsteuerung langfristig die Maus als Instrument zur Bedienung von Computern ablösen wird. Weitere 31 Prozent erwarten laut Clarity-Studie künftig ein Nebeneinander von Maus und Sprachsteuerung.
Clarity hat die Verbraucher auch gefragt, ob sie beim Anruf in einem Call-Center lieber mit einem menschlichen Ansprechpartner oder mit einem Sprachcomputer verbunden werden möchten - die paradoxe Antwort: Zwei Drittel bevorzugen zwar das Gespräch mit dem Live-Operator, aber drei Viertel halten die Auskunft des Computers für zuverlässiger. Vermutlich, weil man Computern unterestellt, dass sie sich nicht verlesen.
Quelle:
www.teltarif.de