In dem rund um die Uhr besetzten Service-Center kann das übertragene EKG unmittelbar ausgewertet werden und der Herzpatienten erhält fachliche Unterstützung. Und: Die behandelnden Haus- und Fachärzte erhalten die erhobenen Daten - die Einwilligung des Patienten natürlich vorausgesetzt - per Post, Telefax, E-Mail oder über eine passwortgeschützte Seite im Internet (
www.vitaphone.de).
Herzerkrankungen führen bei den Betroffenen immer auch zu einer erheblichen psychischen Belastung. Sie leben mit der ständigen Angst dass die Erkrankung, beispielsweise ein Infarkt, erneut auftritt. Der Kardiologe Dr. med. Stefan Sack, Oberarzt am Zentrum für Innere Medizin der Universitätsklinik Essen und Erfinder des Herz-Handy-Konzeptes:
"Mit dem Herz-Handy können wir diesen Menschen ein Stück Sicherheit, Mobilität und Lebensqualität zurückgegeben".
Zwei zusätzliche Tasten unterscheiden das Herz-Handy von einem normalen Mobiltelefon. Mit der einen wird der Anruf beim Vitaphone-Service-Center automatisch eingeleitet. Die zweite Taste dient der Aufzeichnung und Übertragung des EKG. Es wird über vier Elektroden an der Rückseite des Telefons, die der Patient auf seine Brust auflegt, abgeleitet. Zudem kann mit dem integrierten Global Positioning System (GPS) im Notfall der Standort des Patienten in der Bundesrepublik genau bestimmt werden.
Das Herz-Handy erweitert außerdem die Möglichkeiten der Diagnostik, zum Beispiel bei Patienten mit unregelmäßig auftretenden Herz-Rhythmusstörungen.
"Wir ersetzen weder den Hausarzt noch den Facharzt, sondern schaffen eine für Patienten und Ärzte sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Einrichtungen", macht Dr. med Sack deutlich: "
Das Herz-Handy ermöglicht eine verbesserte Diagnostik und eine optimierte Therapie. So können wir die Therapiekosten reduzieren und die Arzt-Patienten-Beziehung besser gestalten".
Quelle:
Vitaphone