Hannover - Das Mobiltelefon wird für viele Menschen immer mehr zum ganz persönlichen Begleiter im Alltag. Wie wichtig das eigene Handy ist, fällt oft erst auf, wenn es weg ist. Als erster deutscher Netzbetreiber bietet Vodafone ab sofort einen Sicherheits-Service für den Fall, dass das Handy abhanden kommt oder gestohlen wird: Neben der SIM-Karte kann jetzt auch das Handy selbst gegen Missbrauch geschützt werden. Dazu erfasst Vodafone jedes als gestohlen gemeldete Handy anhand seiner individuellen Nummer (IMEI) in einem zentralen Register und sperrt das Gerät. Dieser Service ist für Vodafone Direkt-Kunden kostenlos. Nach der Sperrung ist es nicht mehr möglich, mit diesem Handy im deutschen Vodafone-Netz zu telefonieren.
Vertragskunden können den Verlust ihres Handys unter der Kurzwahl 12 12 melden, Prepaidkunden wählen die Nummer 22 9 11. Zum Start des Dienstes zur CeBIT ist die Sperre zunächst für das Netz im Großraum Hannover wirksam, bis Ende August ist der Diebstahlschutz im gesamten Bundesgebiet aktiv.
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Mit dem neuen Service reagiert Vodafone auf das Bedürfnis vieler Handynutzer nach mehr Sicherheit und Schutz für ihr Handy. Dabei nimmt das Düsseldorfer Mobilfunkunternehmen eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. "Wir bieten unseren Kunden als erster und einziger Anbieter eine Rundum-Sicherheit für ihr Handy", sagt Jürgen von Kuczkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Vodafone D2. "Während Diebstahlschutz in England gesetzlich vorgeschrieben und bereits umgesetzt wird, führen wir in Deutschland und in den übrigen Vodafone-Landesgesellschaften dieses Angebot auf freiwilliger Basis ein. Dafür haben wir unser Netz entsprechend ausgerüstet und ein zentrales Handyregister eingerichtet. Für unsere Kunden ist der Service kostenlos. Es wäre aus Kundensicht wünschenswert, wenn auch die anderen deutschen Netzanbieter diesen innovativen Service anbieten würden."
Und so funktioniert der Diebstahl- und Missbrauchschutz: Jedes Handy verfügt über eine individuelle Geräte-Identifikationsnummer, die so genannte IMEI-Nummer. Diese ist üblicherweise auf der Handy-Rechnung und dem Originalkarton des Geräts zu finden. In dem Moment, wo das Handy abhanden kommt, kann es unter Angabe der IMEI-Nummer gesperrt werden. Dazu wird das Gerät in einer zentralen Sperrdatei (Equipment Identity Register, EIR) erfasst und zusätzlich in eine internationale Sperrdatei eingetragen. Anschließend ist es nicht mehr möglich, mit dem Handy im deutschen Vodafone-Netz zu telefonieren. Das gleiche gilt für all diejenigen Netze, die an die internationale Sperrdatei angeschlossen sind. Technisch erfolgt dies über einen permanenten Datenabgleich der Sperrdatei mit den Switching-Centern (MSC) des Netzwerks. Selbstverständlich muss bei Verlust des Mobiltelefons nach wie vor die Sperrung der SIM-Karte erfolgen.
Der Dienst steht allen Vodafone Direkt-Kunden zur Verfügung. Kunden, die ihren Vertrag über Service-Provider abgeschlossen haben, können dann teilnehmen, wenn der Service Provider den Dienst mit anbietet.
eingesandt von: Terhi Varkila am 23.03.2004 10:49 Uhr
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