Die Vodafone Stiftung Deutschland spendet eine Million Euro an Opfer der Flutkatastrophe in Dresden im vergangenen Jahr. So erhalten die Behindertenwerkstatt St. Josef sowie die Geriatrische Reha-Klinik Loebtau jeweils 400.000 Euro. Mit 200.000 Euro unterstützt die Vodafone-Stiftung die "Bürgerstiftung Dresden". Dr. Manfred Stolpe, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen nahm die Spende stellvertretend entgegen und betonte: "Diese Initiative ist beispielhaft und ich hoffe, dass möglichst viele folgen – denn noch immer brauchen die Opfer hier die Unterstützung des ganzen Landes."
Die Flut ist vorbei – die Folgen sind geblieben: Über zwei Millionen Euro Schaden verursachten die Überschwemmungen allein in der Behindertenwerkstatt St. Josef. Durch den Wegfall der Arbeitsplätze können Aufträge nicht mehr erfüllt werden, was Einnahmeausfall zur Folge hat. Die Spende der Vodafone-Stiftung in Höhe von 400.000 Euro trägt jetzt dazu bei, den Wiederaufbau zu starten und den Notbetrieb sicher zu stellen. Nicht weniger schwer hat es die Geriatrische Rehabilitationsklinik in Dresden Loebtau getroffen. Hier werden altersbehinderte Menschen durch geeignete Massnahmen befähigt, wieder ein privates Leben in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung zu führen. Die Fluten zerstörten das komplette Kellergeschoss mit allen – kurz zuvor modernisierten - Therapie- und Versorgungseinrichtungen.
Mithilfe der Spende der Vodafone-Stiftung in Höhe von 400.000 Euro sollen die Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten beschleunigt und eine Wiederaufnahme des Betriebes in naher Zukunft möglich werden. Mit 200.000 Euro unterstützt die Vodafone-Stiftung ausserdem die "Bürgerstiftung Dresden", die sich um professionelle Hilfe beim Wiederaufbau gewerblicher Unternehmen in Dresden und Umgebung kümmert. Dadurch werden Arbeitsplätze geschaffen bzw. erhalten und die Wirtschaftskraft der Region mittel- und langfristig gestärkt.
Alle Spenden stehen unter dem Motto "Wiederaufbau Lebensperspektive", welches die Nachhaltigkeit der geförderten Projekte betonen soll. Jürgen von Kuczkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone D2: "Wir wollen den Menschen in Dresden zeigen, dass sie in ihrer Not nicht allein sind. Unser Ziel ist dazu beizutragen, dass die Betroffenen durch einen raschen Wiederaufbau ihre eigene, persönliche Lebensperspektive zurückfinden."
Im September letzten Jahres zeigte bereits die Belegschaft von Vodafone D2 Einsatz für die Opfer der Flutkatastrophe. Im Rahmen einer selbst initiierten Spendenaktion sammelten Vodafone-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter insgesamt mehr als 100.000 Euro. Das Unternehmen hat diesen Betrag verdoppelt. Die Gesamtsumme von über 200.000 Euro ist bereits Anfang des Jahres mehreren gemeinnützigen Organisationen in Dresden zu gute gekommen.
Quelle. Vodafone
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eingesandt von: Melanie Kubinke am 16.04.2003 18:46 Uhr
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