Baierbrunn - Wenn wir uns über Handygespräche anderer in der Öffentlichkeit ärgern, dann steckt dahinter eine gehörige Portion unbefriedigte Neugier. Das haben, einem Bericht der "Apotheken Umschau" zufolge, britische Forscher herausgefunden.
Es wurden Zugpassagiere gestestet, die zunächst unfreiwillig Handygespräche mitanhören mussten: Unterhaltungen von zwei sichtbar sich gegenüber sitzenden Personen und von einem Paar, von dem nur ein Partner zu sehen war. Danach wurden die Fahrgäste befragt. Ergebnis: Die einseitige Konversation am Handy störte mehr. Der Grund ist, dass dem Mithörer eine Hälfte des Gesprächs fehlt. Den Rest möchte er unbewusst ergänzen. Das erfordert mehr unfreiwillige Aufmerksamkeit, die als sehr unangenehm empfunden wird.
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Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 12/2004 A liegt in vielen Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
Quelle: Apotheken Umschau
Foto: Siemens
eingesandt von: Terhi Varkila am 02.12.2004 10:15 Uhr
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