Was tun mit dem Handy-Schrott? Nicht in den Müll werfen!
"connect": Ausgediente Handys gehören nicht in den Hausmüll. Bis zu 75 Mark für altes Handy beim Händler. Auch in unseren Flohmarkt können Sie noch einen Käufer für alte Handys finden.
Stuttgart - Über 50 Millionen Deutsche benutzen ein Handy - und täglich werden es mehr. Doch bei einem Mobiltelefon bleibt es in der Regel nicht: Die meisten Nutzer holen sich nach spätestens zwei Jahren ein neues Gerät. Und was passiert mit veralteten oder defekten Handys? Häufig wandern diese schlichtweg in den Müll. In ihrer am Donnerstag erscheinenden Ausgabe (Nr. 17/2001, EVT: 9. August) warnt die Zeitschrift "connect" vor dem sorglosen Wegwerfen von Alt-Handys und gibt Tipps zur richtigen Entsorgung.
Wie bei allen elektronischen Geräten gilt auch für Handys: Sie gehören keinesfalls in den Hausmüll. Denn die Akkus enthalten giftige Schwermetalle wie Cadmium. Auch die Inhaltsstoffe der LC-Displays sind alles andere als biologisch abbaubar. Da die Hersteller noch nicht zur Rücknahme von Altgeräten verpflichtet sind, muss sich der Besitzer selbst um eine ökologische Entsorgung bei der Elektroschrott-Sammelstelle, auf einem Wertstoffhof oder bei einem Recycling-Mobil kümmern, berichtet "connect".
Schlaue Lösungen bieten aber schon jetzt auch einige Händler an: Wer etwa beim Online-Shop Handy.de (www.handy.de) ein neues Mobiltelefon bestellt, kann bis Ende September sein Altgerät einschicken. Bis dahin nimmt der Betreiber intakte Handys an und will sie einem guten Zweck zuführen. Bei Phonehouse (www.phonehouse.de) gibt es ab sofort für gebrauchte Telefone sogar Bares: Für jedes funktionstüchtige Handy mit Ladegerät (auch Prepaid-Geräte) zahlt die Handelskette 75 Mark. Voraussetzung: Der Besitzer muss bei dem Unternehmen einen neuen Kartenvertrag über 24 Monate abschließen.
Quelle: connect
eingesandt von: Sven van der Stok am 07.08.2001 10:19 Uhr
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