Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC ist die Anzahl der europäischen WLAN-Hotspots im vergangenen Jahr um 327 Prozent gestiegen. Europaweit standen Ende 2002 ca. 1.150 Hotspots zur Vefrügung - 2001 waren es nur 269. Das Hauptmanko besteht derzeit in den fehlenden Roaming-Abkommen der einzelnen Anbieter untereinander. Wechselt der Nutzer seinen Standort muss er sich stets neu einwählen. Nichts desto trotz geht IDC auch im Jahr 2003 von einem rasanten Wachstum im Bereich WLAN-Hotspots aus.
In Deutschland bzw. Europa haben führende Telekommunikationsunternehmen das Geschäftsfeld "WLAN" entdeckt. In Deutschland zeichnet sich ein Kampf zwischen T-Mobile und Vodafone ab. Als grosser Vorteil von T-Mobile gilt, dass die Telekom bereits heute eine Vielzahl von Sendeplätzen betreibt, die für den Betrieb von WLAN-Netzen prädestiniert sind, wie z.B. die Fernsehtürme. Vodafone hingegegen ist international breiter aufgestellt und bündelt Erfahrungen und Kompetenzen aus unterschiedlichsten Märkten. Auch finanziell steht das Unternehmen besser da als die Telekom. Im Verlauf des Jahres 2003 plant Vodafone eine deutlich dreistellige Anzahl von Hotspots in Deutschland aufzubauen.
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Wobei beide Angebot entscheidende Mankos haben: die Abrechnung und das Roaming. Ähnlich wie im Mobilfunk verhindern auch im Bereich WLAN unkomfortable Abrechnungsmodelle einen breiten Durchbruch. Weiterhin versuchen beide Anbieter eine eigenständige Netzabdeckung zu erlangen. Zumindest in absehbarer Zukunft ist laut Aussage der Telekom mit keiner Kooperation der führden Anbieter zu rechnen. Verwunderlich, da sich in den USA bereits klar der Trend abzeichnet, welcher von der Studie der IDC auch in Europa gefordert wird: Zentrale Zuangsmöglichkeiten und ein Roaming zwischen unterschiedlichen Zellen und Anbietern.
Wie nicht anders zu erwarten sind uns die USA auch im Bereich WLAN eine Nasenlänge voraus. Eine aktuelle Intel-Studie hat die Verbeitung von WLANs in amerikanischen Ballungszentren untersucht. Dabei hat die Studie Fragestellungen wie die Gesamtzahl der öffentlichen Hotspots oder die Internetpenetration im allgemeinen untersucht.
Nach Aussage der Studie wird die Liste von der Region Portland / OR-Vancouver / WA angefühhrt. Es folgen San Francisco / CA / MSA, Austin / TX / MSA, Seattle / WA / MSA und Orange County / CA / MSA. Die Studie schätzt, dass Ende des Jahres 2003 ca. 3.700 öffentliche Hotspots zur Verfügung stehen. Diese Hotspots befinden sich überwiegend an Plätzen wie Parks, Cafes, Hotels oder Flughäfen.
Das Wall Street Journal und Forrester Research sagten bereits im Jahr 2002 einen rasanten Anstieg WLAN-fähiger Zugangsgeräte wie Laptops oder PDAs voraus. Die Zahlen sollen von aktuell 6 Mio. Laptops und 1 Mio. PDAs auf 16 Mio. und 3 Mio. bis zum Jahr 2006 steigen.
Quelle: conceptbakery
Foto: Hewlett-Packard
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eingesandt von: Terhi Varkila am 24.03.2003 14:50 Uhr
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