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Handy-Lexikon: UMTS



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UMTS

Gegenüber dem heutigen GSM-Mobilfunk wird beim "Universal Mobile Telecommunication System" (UMTS) ein um den Faktor 25 breiteres Frequenzband zur Verfügung stehen. Zusammen mit einer neuen Modulationstechnik lässt sich die Datenübertragungsrate aus bis zu zwei Megabyte pro Sekunde erhöhen. Dabei wird die bereits im heutigen GSM-Mobilfunk verwendete Methode "Time Division Multiple Access" (TDMA) durch "Code Division Multiple Access" (CDMA) ergänzt. Beim TDMA-Prinzip steht jedem Handy ein kleiner Teil des gesamten Frequenzbereichs zur Verfügung. Ein einzelnes Mobiltelefon sendet und empfängt jeweils nur einen winzigen Sekundenbruchteil lang. Danach macht es Platz für seinen Nachbarn. Bei CDMA werden sämtliche Gespräche gleichzeitig und im gesamten zur Verfügung stehenden Frequenzbereich übertragen. Um dabei ein Durcheinander zu vermeiden, werden den Funksignalen Codierungen zugeordnet, an denen sich die Signale eindeutig identifizieren lassen. Geschieht die Übertragung in einem großen Frequenzbereich, so spricht man von "Wideband-CDMA" (WCDMA).


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