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Handy-Lexikon: High-Speed-Downlink-Packet-Access



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High-Speed-Downlink-Packet-Access

High-Speed-Downlink-Packet-Access (HSDPA) ist ein zukünftiges Übertragungserfahren des Mobilfunkstandards UMTS. Er wird im Rahmen von Release 5 UMTS 3GPP definiert und soll Downlink-Datenraten von 14,4 Mbit/s (unter Laborbedingungen), also die schnelle Übertragung großer Datenmengen (Spiele, Filme etc.) zwischen Basisstation und Mobilgerät ermöglichen. Aufgrund der Kanalkodierung zur Fehlerkorrektur mit einer maximalen Rate von 3/4 erreicht die nutzbare Datenrate im Fall von QPSK aber höchstens 5,4 Mbit/s, im Fall von 16-QAM maximal 10,8 Mbit/s, allerdings nur unter günstigen Funkbedingungen. Zum Erreichen dieser Datenrate werden jedoch alle 15 CDMA-Codes der Länge 16 von der Basisstation verwendet, die Zelle ist somit ausgelastet.

Im Kern läuft das Verfahren genau wie bei HSUPA (für Uplink) drauf hinaus, dass ein verbesserter Scheduler in der Basisstation die Datenlast effektiver verteilt und je nach Qualität der Verbindung die Kanalkodierung (1/4, 2/4 oder 3/4) und das Modulationsverfahren (QPSK, 16-QAM) angepasst wird.


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