eine Seite zurück diese Seite zu den Favoriten hinzufügen diese Seite per E-Mail weiterempfehlen Volltext-Suche diese Seite ausdrucken zurück zur Startseite

Handy-Lexikon: Lithium-Ionen-Akku



Handy-Lexikon
Handy-Codes
Gesundheitsrisiken
Hotlines
SMS-Wörterbuch
SMS-Zentralnummern
Strom sparen
E-Mail an Handy

[ 0-9 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z ]


Lithium-Ionen-Akku

Ein Lithium-Ionen-Akku ist eine wiederaufladbare elektrochemische Spannungsquelle auf der Basis von Lithium. Daneben existiert auch noch die nichtwiederaufladbare Lithium-Batterie.

Der Akkumulator zeichnet sich gegenüber vielen anderen Akku-Varianten durch eine hohe Lebensdauer, ein geringes Gewicht, eine hohe Leistung und das völlige Fehlen des Memory-Effekts aus.

Dafür haben ältere oder qualitativ minderwertige Modelle die unangenehme Eigenschaft bisweilen zu explodieren oder zu schmelzen, besonders bei defekten Ladegeräten oder bei Kurzschluss der Pole des Akkus.

Ihr häufigstes Einsatzgebiet sind Mobiltelefone und Digitalkameras, aber auch in Camcordern, Laptops und dergleichen werden Lithium-Ionen-Akkus gerne eingesetzt.

Eine Lithium-Ionen-Zelle hat üblicherweise eine Nominalspannung von 3,6 Volt und eine Lade-Endspannung von 4,0 Volt. Li-Ionen-Akkus dürfen nicht mit einem herkömmlichen Ladegerät für NiMH- oder NiCd-Akkus geladen werden, weil die Zellen bei Überladung unbrauchbar werden und im Extremfall explodieren können. Bei Tiefentladung unter 2,6 Volt werden die Zellen ebenfalls unbrauchbar.

Ein noch modernerer Akku ist der Lithium-Polymer-Akku, der eine höhere Kapazität hat und dadurch kleinere Geräte oder längere Nutzungszeiten ermöglicht.

Je nach konkretem chemischen Aufbau zersetzen sich Lithium-Ionen-Akkus mehr oder weniger schnell selbst. Die Zersetzungsgeschwindigkeit steigt mit der Ladung und insbesondere mit der Temperatur des Akkus. Hersteller empfehlen eine Lagerung bei 15 °C und einem Ladestand von 40%. Der Ladestand ist deswegen nicht niedriger gewählt, damit die Zeit, bis der es zu einer selbstzerstörerischen Tiefentladung durch Selbstentladung kommt, möglichst lang ist. Aus diesem Grund wird auch empfohlen, einen gelagerten Akku etwa alle 6 Monate frisch auf 40% zu laden.


[ zurück zur Übersicht | zum Buchstaben L ]